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Dem Anwender erschließt sich die Leistung der Maus über die Geschwindigkeit, die Präzision und die reibungslosen Bewegungsabläufe. Es gibt vier technische Faktoren, die die Leistung einer Computermaus bestimmen. Bei der Razer Pro V1.6 wurden all diese Faktoren für die ultimative Erfahrung dieser Präzision optimiert.
Die technischen Faktoren maßgeblich für die Leistung eine Maus sind:
1. Die Auflösung in DPI der Encodertechnologie in der Maus
2. Die Übertragungsgeschwindigkeit/Baudrate, mit der die Maus mit dem Computer kommuniziert
3. Die Treiberfunktionen, Gleichungen und Algorithmen
4. Ein besseres Ansprechverhalten und gefühltes Feedback
1) Encoder DPI
Die Auflösung des Encoders, gemessen in dpi/cpi (Dots/Counts per Inch), ist bei der reibungslosen und schnellen Anwendung einer Maus der wichtigste Faktor. Sie wird dadurch beschrieben, wie viele diskrete Signale zum Controller-Chip gesendet werden, wenn die Maus einen Zoll (etwa 25mm) weit bewegt wird. Wird die Anzahl dieser Signale erhöht, resultiert das in einer feineren Auflösung und somit in einer präziseren Bewegung. Die in der Razer Pro V1.6 verwendete Sensortechnologie erlaubt eine im Vergleich zu sonst üblichen Mäusen doppelt so hohe Präzision. Die meisten mechanischen Mäuse haben eine Auflösung von 400 bis 800dpi. Razer™-Mäuse hingegen verfügen über eine Auflösung von 1140 bis 1600dpi.
2) Übertragungsgeschwindigkeit/Bautrate
Der zweite kritische, die Leistung bestimmende Faktor umfasst die Übertragungsgeschwindigkeit zwischen Maus und Computer. USB 1.0 hat eine feste Abtastrate von 125 Abtastungen pro Sekunde und ermöglicht damit die Kommunikation zwischen dem Computer und seiner Peripherie. Unten stehend (HID Treiber) lesen Sie alles über die 16-Bit-Daten-Technologie der Razer Pro|Solution V1.6.
3) Treiberfunktionen, Gleichungen und Algorithmen
Die Treibersoftware wandelt die Signale oder Pulse, die von der Maus ausgesendet werden, in die Bewegung des Mauszeigers auf dem Monitor um. Grundsätzlich betrachtet handelt es sich bei dieser Umwandlung um eine Gleichung, die die Anzahl der Signale mit der Anzahl der Bildpunkte auf dem Monitor ins Verhältnis setzt. Verändert der Anwender die Geschwindigkeits- bzw. Empfindlichkeitseinstellungen seiner Maus, ändern sich damit die Werte dieser Gleichung, z. B. von einem Bildpunkt je Puls zu zwei Bildpunkten je Puls. Damit würde sich die Mauszeigergeschwindigkeit verdoppeln.
Razer™-Mäuse bieten ein flüssiges und beherrschbares Bewegungsverhalten bei ALLEN Geschwindigkeiten. Über eine spezielle Tastenkombination lässt sich ihre Eigenschaften sogar “on the fly”, also ohne Unterbrechung beeinflussen. Der Anwender hat die Möglichkeit, diese Einstellungen je nach Anwendung oder sogar innerhalb einer Spielumgebung (beispielsweise für Land, Wasser oder Luft) separat zu anzupassen. Diese zeitsparende Funktion bietet sonst keine andere Maus.
4) Bessere Reaktion und gefühltes Feedback
Die Tasten von Razer™-Mäusen wurden so optimiert, dass sie ein ideales Gefühl vermitteln, ohne Kompromisse bei der Präzision eingehen zu müssen. Jede Taste einer Razer™-Maus verfügt über einen großen „Sweet Spot”. Damit ist ein Punkt auf den Tasten gemeint, der deren Druckpunkt ideal an den Finger des Anwenders überträgt und somit ein optimales Gefühl beim Klicken, Doppelklicken und Ziehen des Mauszeigers vermittelt. Die Tasten wurden für ein maximal fühlbares Feedback ausgelegt, damit der Anwender jeden Vorteil dieser Spitzen-Response-Technology nutzen kann.
Das Ergebnis
Die Razer Pro V1.6 wurde von Grund auf als ultimatives Eingabegerät mit optischer Abtasttechnologie entwickelt, zugeschnitten auf die heutigen Bedürfnisse für hochpräzises Arbeiten. Mit ihrem ergonomischen Design, ihren innovativen Eigenschaften und ihrer bahnbrechenden Technologie geben die Mäuse von Razer™ den Wettbewerbsvorsprung, den sie täglich für ihre schnelle und präzise Arbeit benötigen. Die Produkte von Razer™ stehen mit dem unglaublichen Gefühl, das man empfindet, wenn man sie in die Hand nimmt, und ihrer verblüffenden Leistung wahrlich über den Dingen.
PRO|SOLUTION V1.6 HID Treiber
Zuerst einige Fakten ...
Windows XP und USB-HID-Protokoll für niedrige Übertragungsgeschwindigkeiten unterstützen ein 8-BYTE-Datenpaket. Das entspricht einer maximalen Paketgröße von 64 Bits.
Windows XP beschränkt das USB-HID-Protokoll auf eine Abtastrate von 8 Millisekunden, was mit den USB-Spezifikationen im Widerspruch steht. Windows 2000 und ME hingegen entsprechen dieser Spezifikation. Daher konnten wir nicht einfach die Abtastrate erhöhen, sondern waren gezwungen, einen anderen Weg zu finden. Bei Windows XP funktioniert es so nicht (dafür aber z. B. bei OSX und Linux).
Das 8-Byte-Datenpaket ist lediglich eine Konvention, die von den meisten Mäusen zur Übertragung von X/Y-Informationen genutzt wird. Tatsächlich gibt es bei Windows diese Einschränkung nicht, solange das Gesamtvolumen der übertragenen Daten inklusive der Tastenbefehle 64 Bit nicht übersteigt. Welche Datenmenge allein für die X- und Y-Informationen zugeteilt werden, wird von der Firmware der Maus bestimmt. Die Default-Treiber des Betriebssystems erhalten ihre Signale von der Firmware (das ist das Feine an der Plug&Play-Funktion von USB).
Das Problem an den 8 Bytes ist wohlbekannt. -127/+127 (links/rechts) beträgt die maximal übertragbare Informationsbreite, was nur eine relativ langsame maximale Höchstgeschwindigkeit von etwa 11 Zoll pro Sekunde bei 800dpi und eine Framerate von 6400 Frames pro Sekunde zulässt.
Darüber hinaus verfügten herkömmliche Computermäuse bisher über keinen Overflow-Schutz für den Pufferspeicher, sodass bei Überschreitung von +127 entweder ein Fehler ausgegeben oder auf Null zurückgesetzt wurde, oder schlimmer noch auf -127 zurückgesetzt wurde, was bedeutete, das sich der Mauszeiger mit Höchstgeschwindigkeit in die entgegengesetzte Richtung bewegte! Verwendet man stattdessen 12 Bytes, liegt das Maximum bei -2048/+2048 und mit16 Bytes bei 32k/+32k.
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